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Über digilinguo

Auf der Notfallstation im Spital, an einem Elternabend in der Schule oder bei einer Polizeikontrolle mitten in der Nacht kann die Verständigung schwierig bis unmöglich werden, wenn die Beteiligten keine gemeinsame Sprache sprechen. Oft ermöglichen Familienmitglieder, Freunde oder unbeteiligte Arbeitskolleg:innen die Kommunikation, wenn Dolmetschfachpersonen nicht schnell genug verfügbar sind.

digilinguo unterstützt öffentliche Einrichtungen, wie Spitäler, Gerichte, Schulen oder Polizeieinheiten dabei, diese Sprachbarrieren zu überwinden und damit alle Beteiligten zu entlasten. Dazu prüft digilinguo den Einsatz von neuen digitalen Sprach- und Übersetzungstools in der Praxis, stellt Aus- und Weiterbildungsmaterialien für Dolmetschfachpersonen zur Verfügung und schafft einen Raum für den kritischen Austausch unter den verschiedenen Akteur:innen. Die enge Zusammenarbeit von Forschung, Praxis und Bildung in allen Bereichen ermöglicht es, gemeinsam Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden, die in der Praxis anwendbar und effizient sind.

Projektleitung

digilinguo wird von Januar 2025 bis Dezember 2029 von der Digitalisierungsinitiative Zürich (DIZH) gefördert und ist eine Zusammenarbeit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Universität Zürich (UZH). Prof. Dr. Alice Delorme Benites vom IMK Institut für Mehrsprachige Kommunikation der ZHAW leitet das Projekt. Unterstützt wird die ZHAW im operativen Teil des Projekts vom Institut für Computerlinguistik und Sprachtechnologie der UZH.

Organisation

Die Co-Leitung von digilinguo wird von den folgenden Forscherinnen getragen:
Sie werden operativ unterstützt von Laura Subirats Kärkkäinen, die die Projektadministration leitet.

Die drei Säulen (Meetups, Science2Practice, Teststrecke) werden von Wissenschaftler:innen der ZHAW und UZH geleitet und koordiniert: